Internationalismus/Antimilitarismus
Die Internationalismus-AG der IL streitet und kämpft gegen den Krieg. Wir streiten und kämpfen für das Leben. Denn wer Krieg will, will das Leben Anderer zunichte machen. Wir wollen ein Leben in Würde und das Glück Aller ermöglichen. Wir organisieren uns gegen das Kriegsregime und die damit einhergehende Militarisierung der Gesellschaft. Wir ziehen dabei Verbindungslinien zu anderen Kämpfen und machen deutlich: Unser Widerspruch zum Kriegsregime geht uns alle etwas an und ist eine umfassende Forderung nach einer solidarischen, feministischen und klimagerechten Gesellschaft.
Wir diskutieren, was eine Antikriegsbewegung antiautoritären und transnationalen Charakters im gegenwärtigen Herrschaftsprojekt braucht, was sie hemmt und wie sie praktisch wirksam werden kann. Dazu stehen wir im internationalen Austausch mit Genoss*innen in vielen Teilen der Welt und zusammen mit Rheinmetall Entwaffnen vor Rüstungsfabriken und Bundeswehreinrichtungen.
Historisch blicken wir zurück auf unsere Beteiligung an den Blockaden gegen Gipfeltreffen mächtiger Staatschefs und der NATO oder gegen das europäische Krisenregime. Heiligendamm 2007, Strasbourg 2009, Blockupy in Frankfurt 2013-2015, BlockG20 in Hamburg 2017 und die Camps von Rheinmetall Entwaffnen seit 2018 waren dabei wichtige Stationen.