Antifa
Wir verstehen Antifa als Teil einer radikalen Linken,
die sich nicht mit der bloßen Verwaltung bestehender Verhältnisse abfinden will. Antifaschistische Politik bedeutet für uns deshalb mehr als die entschlossene Zurückdrängung organisierter Neonazis und rechter Strukturen. Sie richtet sich gegen gesellschaftliche Verhältnisse, in denen Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus und soziale Ausgrenzung immer wieder entstehen und reproduziert werden.
Als Teil der Interventionistischen Linken verbinden wir antifaschistische Praxis mit dem Anspruch,
gesellschaftliche Kämpfe miteinander zu verknüpfen. Wir wollen nicht nur auf rechte Mobilisierungen reagieren, sondern selbst Gegenmacht und solidarische Strukturen aufbauen. Antifaschismus heißt für uns, Menschen zusammenzubringen, die von unterschiedlichen Formen der Ausbeutung, Unterdrückung und Diskriminierung betroffen sind, und gemeinsame Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Dabei verstehen wir Antifa als eine politische Praxis, die sowohl auf der Straße als auch im Alltag stattfindet: in Kampagnen wie Widersetzen, in Bündnissen gegen rechte Aufmärsche, in der Unterstützung Betroffener rechter Gewalt, in der Unterstützung verfolgter Antifaschist*innen und in lokalen Initiativen.
Antifaschismus ist für uns keine bloße Abwehrhaltung.
Er ist Teil einer emanzipatorischen Bewegung: gegen Rechts und gegen die Verhältnisse, die rechte Ideologien immer wieder hervorbringen – für Solidarität, soziale Gleichheit und eine Gesellschaft jenseits von Ausbeutung und Herrschaft.
Bündnisse & Kampagnen
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widersetzen ist ein breites antifaschistisches Aktionsbündnis für Alle. Wir leisten Widerstand gegen die AfD, gegen Faschismus und rechte Politik – durch massenhaften, zivilen Ungehorsam.
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Das Solidaritätsbündnis Budapest Antifascist Solidarity Committee – BASC – hat sich gegründet, um den Betroffenen beizustehen, die Repression ungarischer und deutscher Behörden ausgesetzt sind.