Rostock
Über Uns
Wir sind die IL Rostock. Als Ortsgruppe arbeiten wir an verschiedenen gesellschaftlichen Konflikten und versuchen, Kämpfe miteinander zu verbinden, gemeinsame Perspektiven zu entwickeln und linke Organisierung vor Ort voranzutreiben. Dabei arbeiten wir themenübergreifend in verschiedenen Bündnissen und verstehen uns als Teil einer gesellschaftlichen Linken, die sich gegen Ausbeutung, Unterdrückung, Faschisierung und Militarisierung stellt – und für ein gutes Leben für alle!
Gegründet hat sich die Ortsgruppe bereits 2015 und im Jahr darauf ist sie der überregionalen iL beigetreten. Unser Ziel ist es, uns langfristig und in unterschiedlichen Lebenslagen und -Phasen miteinander zu organisieren und der Ohnmacht der Verhältnisse durch kollektive Handlungsfähigkeit entgegenzuwirken.
Mecklenburg-Vorpommern und Rostock sind (besonders) von sozialer Ungleichheit, städtischer Segregation und prekären Lebensverhältnissen geprägt. Gleichzeitig erleben wir eine zunehmende Faschisierung bei zugleich gefestigten rechten und neonazistischen Strukturen hier im Nordosten. Diese Entwicklungen sind nicht voneinander zu trennen: Soziale Unsicherheit und gesellschaftliche Vereinzelung schaffen Räume für rechte Antworten, während faschistische Politik soziale Widersprüche weiter verschärft und Solidarität angreift.
Deshalb verbinden wir soziale und antifaschistische Kämpfe miteinander und suchen Wege, die gesellschaftlichen Verhältnisse grundlegend zu verändern. Wie können wir eine Stadt gestalten, in der Wohnen kein Geschäft, Solidarität keine Ausnahme und niemand auf sich allein gestellt ist? Wie können aus alltäglichen Konflikten kollektive Handlungsmacht und aus antifaschistischem Widerstand Perspektiven für ein solidarisches Zusammenleben entstehen? Wir wollen Räume schaffen, in denen solche Fragen gemeinsam gestellt, ausprobiert und in konkrete Kämpfe übersetzt werden – mit dem Ziel, über die Abwehr von Verschlechterungen hinaus linke Utopien praktisch werden zu lassen.
Hinzu kommt, dass Rostock und die Ostseeregion eine wichtige Rolle für die deutsche Bundeswehr und NATO-Aufrüstung spielen. Mit dem Marinekommando, dem Marinestützpunkt Warnemünde und weiteren militärischen Strukturen ist die Stadt unmittelbar in diese Entwicklung eingebunden. Wir wollen Militarisierung und Kriegsvorbereitung sichtbar machen und uns ihrer gesellschaftlichen Normalisierung entgegenstellen. Dabei verbinden wir antimilitaristische Kämpfe mit internationaler Solidarität: Die Auseinandersetzung mit dem Krieg und Genozid in Gaza bzw. Palästina, mit Rojava und anderen internationalen Kämpfen sind für uns Teil einer solidarischen, internationalistischen Praxis. Mit Veranstaltungen, (Selbst-)Bildungsangeboten und Bündnisarbeit wollen wir Zusammenhänge zwischen lokalen und transnationalen Verhältnissen und Kämpfen aufzeigen und gemeinsame Handlungsmöglichkeiten entwickeln.
Kontakt
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Wie kann ich mitmachen?
Wenn du mehr über unsere Arbeit erfahren oder mit uns in Kontakt kommen möchtest, erreichst du uns über IL-rostock@systemausfall.org.
Bald wird es außerdem offene Tresenabende geben. Dort wollen wir einen niedrigschwelligen Raum schaffen, um uns kennenzulernen, Fragen zu stellen, über unsere Arbeit ins Gespräch zu kommen und unverbindlich in die Ortsgruppe hineinzuschnuppern.
Nächster offener Tresen in den Terminen!