Zu den Protesten von Gen-Z regelt am 31.10

Eichörnchen guckt nach unten und hält sich an etwas fest
Gemeinsam gegen ein System ohne Zukunft
 The Kids Are Alright!

In Europa breiten sich Proteste aus; Frankreich, Spanien, Albanien, Portugal, Italien. Und auch weltweit, etwa in Indien oder Argentinien, sehen wir in den letzten Monate große Protestbewegungen. Häufig werden diese von jungen Menschen angeführt.

In Deutschland ruft GenZ regelt für Samstag (31.10) bundesweit zu Protesten auf; "für Bildung, Gesundheit, Klimaschutz und ein bezahlbares Leben, gegen die Wehrpflicht und gegen einen Sparkurs auf unserem Rücken". In über 30 Städten werden junge Menschen auf die Straße gehen. Lasst uns an ihrer Seite stehen. 

Maricarmen vive, la lucha sigue - Maricarmen lebt in unserem Kampf weiter

Zwangsräumungen, marode Schule, Kürzungen in allen Bereichen, ein kaum noch bezahlbares Leben, Rassimus, Krieg. Auch wenn sich die Proteste konkret unterscheiden, so eint sie die Erkenntnis, dass eine gute Zukunft für alle im Status Quo nicht möglich ist. 

Die Wehrpflicht macht es deutlich: Die Jugend soll sich für ein System aufopfern, das ihnen die Zukunft verbaut, indem es jede soziale Sicherheit raubt und die Klimakrise befeuert. Die Absage an den Gehorsam erzeugt einen Riss, den es zu vertiefen gilt.

 Bismillah, c’est les ténèbres - Bismillah, es ist dunkel

Der deutsche Staat hat Schaum vorm Mund. Mit der Heraufbeschwörung von Gewalt sollen die Proteste verhindert werden bevor sie angefangen haben. Während die Innenministerien der Länder harte Linien ankündigen, möchte Die Junge Union am liebsten gleich die Bundeswehr einsetzen. 

Vorauseilende Distanzierungen spalten den Protest. Stattdessen gilt es zu benennen, dass Gewalt ist, wenn die Klimakrise ignoriert wird, Menschen für Profit aus ihren Wohnungen fliegen, Schulen kaputt gespart werden und Menschenleben weltweit geopolitischen Interessen untergeordnet sind. Die Proteste stehen für ein Ende dieser Gewalt und weil es dazu einen Bruch mit dem kapitalistischen System braucht, machen wir als Linke dem bürgerlichen Staat Angst. 

Die GenZ regelt, wir kämpfen mit 

Die GenZ regelt. Am Wochenende braucht es also keine Belehrung von linken Aktivist*innen, die erklären, wie der Protest zu laufen habe. Ebenso wenig sollten wir aber nur daneben stehen und zugucken. Auf den Straßen artikuliert sich eine Wut die wir teilen, weil Menschen jeden Alters Unterdrückung spüren. Wir sollten also dafür sorgen, dass auch Erwachsene Teil der Proteste sind. 

J'ai deux passions - La Fanfare, La Revolution

Wir haben keine Kristallkugel und wissen nicht, wie und ob sich Proteste auf Deutschland ausweiten. Aber wir wissen, dass es höchste Zeit dafür ist! Wir als Linke sollten an der Seite derer stehen, die sich eine bessere Zukunft erträumen und dafür handeln. Schließen wir uns den Protesten an!

Auf die Straße - gegen ein System ohne Zukunft!