schon 2012 veröffentlicht die IL Vergesellschaftungsbroschüre
Seit der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin spricht plötzlich das ganze Land mal wieder von Vergesellschaftung. Dabei wird, insbesondere von Anhänger_Innen des kapitalistischen Systems, diese immer wieder mit Enteignung und Verstaatlichung gleichgesetzt. Doch es geht dabei um viel mehr als nur um einen Wechsel der Eigentumsverhältnisse. Was Vergesellschaftung bedeuten kann und warum sich diese nicht nur auf Wohnen beziehen muss, haben wir bereits 2012 in einer Broschüre dargestellt, die wir Euch nun mal wieder ans Herz legen möchten.
Zum Artikel 2012 | Direkt zur IL Vergesellschaftungsbroschüre
„Ausgangspunkt aller Beiträge sind die vielfältigen Probleme, die von der kapitalistischen Profitlogik andauernd hervorgebracht und durch die derzeitige Krise weiter verschärft werden. Das macht besonders deutlich, dass es grundlegender Veränderungen bedarf. Insbesondere dort, wo die Folgen neoliberaler Krisen„lösungen“ besonders drastisch sind, sind Menschen gezwungen, zentrale Lebensbereiche selbst zu gestalten und zu organisieren. Dabei zeigt sich, dass die notwendige Überwindung der Profitlogik verknüpft ist mit der Frage, wie die jeweiligen Bereiche – letzt- endlich aber auch die gesamte Gesellschaft – anders, solidarisch und ohne Kapitalismus organisiert werden können.“