Café Arranca: Was passiert in Kurdistan?
In Kurdistan kämpft seit vielen Jahren eine revolutionäre Bewegung für die Rechte der unterdrückten Kurd*innen und die Werte der Frauenbefreiung, Ökologie und Demokratien. Gerade steht dieser Kampf an der Schwelle zu einer neuen Phase. Ende Februar verkündete Abdullah Öcalan in einer historischen Erklärung die Bereitschaft zum Beginn eines Prozesses der Entwaffnung und Auflösung der PKK. Im März schlossen die SDF (Syrian Democratic Forces, Verteidigungseinheiten von Nordostsyrien/ Rojava) ein Abkommen mit der syrischen Übergangsregierung unter Führung der islamistischen HTS, die im Dezember an die Macht gekommen war. Zugleich übten die Kräfte der Rojava-Revolution deutliche Kritik an der wenige Tage später vorgestellten syrischen Übergangsverfassung und werden immer noch vom türkischen Militär und türkeitreuen Milizen angegriffen.
Diese Entwicklungen bieten neue Chancen, haben aber auch viele Fragen ausgelöst. In unserem Café Arranca haben wir deshalb eine Freundin aus der kurdischen Frauenbewegng zu Gast, die die jüngsten Entwicklungen einordnen wird. Besonders werden wir dabei auch auf die führende Rolle der Frauenbewegung für die aktuelle Phase blicken.
Aufgrund der Osterfeiertage findet das Café Arranca nicht wie gewohnt am 3. Sonntag im Monat statt, sondern eine Woche früher am 13.04. Wie gewohnt gibt es um 19uhr Esse, um 20 Uhr startet der Input.