Poesie und Widerstand in stürmischen Zeiten

In harten Zeiten hat Konstantin Wecker immer seinen alten Freund Willy um Rat gefragt. Bei seinem Live-Konzert am Ostersamstag hat der Musiker eine aktuelle Version seines Kultliedes von 1977 vorgestellt. Konstantin Wecker hat seinem alten Freund vom globalen Ausnahmezustand in Zeiten von Covid-19 erzählt; und vom Grauen der Kriege und den Profiten der Rüstungskonzerne und Waffenhändler, aber auch von seinen Träumen und Hoffnungen auf seiner Suche nach einer besseren und herrschaftsfreien Welt: »Ich will in keiner Gesellschaft leben, in der all jene am miesesten entlohnt werden, die die wirklich wichtige Arbeit verrichten: KrankenpflegerInnen, HospizarbeiterInnen, MüllarbeiterInnen und ach so viele mehr. Und vielleicht verstehen jetzt viele Menschen in dieser Krise, dass die Güter und Ressourcen dieser Welt allen gehören sollen: Bildung, Gesundheit, Wohnung, sauberes Wasser, Essen.«
Daneben hat Konstantin Wecker bekannte Lieder wie den Waffenhändlertango , Wenn der Sommer nicht mehr weit ist , Bella Ciao , Fangt mi wirklich koana auf oder SoScheeSchoA gespielt. Mit dabei waren auch Gäste der Kampagne Rheinmetall Entwaffnen (Ab 0:42:20).
Auf Youtube [2] könnt ihr euch das Konzert noch einmal anschauen.
Das dritte Konzert wird am 9. Mai stattfinden, am 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus! Mit internationalen Gästen aus dem Widerstand.