AG Unteilbar

In der #unteilbar-AG arbeiten wir seit 2018 in der IL Berlin zusammen. Von Beginn an haben wir uns an der Initiative für eine Großdemonstration im Herbst 2018 beteiligt. Seitdem sind wir kontinuierlich in #unteilbar engagiert, weil es eine große linke und bürgerrechtliche Bewegung gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft und den Institutionen braucht. Wichtig ist uns dabei, immer auch soziale und ökonomische Fragestellungen im Blick zu behalten.

Das Sterbenlassen auf dem Mittelmeer, der Eklat um den Rechtsaußen im Chefsessel des Inlandsgeheimdienst und die rassistischen Mobilisierungen in Chemnitz und Köthen standen 2018 am Anfang von #unteilbar. Zusammen mit anderen wollten wir ein politisches Bollwerk gegen eine weitere Rechtsverschiebung in der Zivilgesellschaft aufbauen, in dem die radikale Linke auch ihren Platz hat. Die klare Botschaft war und ist: Wir lassen nicht zu, dass Menschenrechte, Antirassismus und die soziale Frage gegeneinander ausgespielt werden. Die fantastische Demonstration am 13. Oktober 2018 mit 240.000 Menschen hat gezeigt, dass sich viele gegen den Rechtsruck stellen. Mit dieser Demonstration ist ein vertrauensvoller Bündnisprozess begonnen worden, den wir maßgeblich mitorganisieren.

Neben Veranstaltungen, Publikationen und vielen internen Diskussionen hat #unteilbar im Vorfeld der sächsischen Landtagswahlen im Sommer 2019 Demonstrationen in Leipzig und Dresden auf die Beine gestellt. Mit unserer iL-Schwestergruppe Prisma Leipzig haben wir auch daran wesentlich Demonstration mitgewirkt. Schnittstellen gab es dabei mit der Initiative #WannWennNichtJetzt, die im Sommer 2019 eine Marktplatz- und Konzerttour mit lokalen Gruppen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen organisiert hatte. Die Corona-Krise und die kommenden Klassenkämpfe um die Verteilung der Kosten der kommenden Wirtschaftskrise stehen im Zentrum unserer politischen Perspektiven. Hier sehen wir #unteilbar als unschätzbare Akteurin für eine solidarische Antwort auf die Pandemie.

Bis vor Kurzem haben wir aus der AG heraus auch die Aktivitäten der iL Berlin für die Initiative Seebrücke koordiniert und uns an Demonstrationen und Aktionen wie etwa der Anbringung einer großen Rettungsweste an den Molecule Man beteiligt.

Wir freuen uns über neue Genoss*innen, auch um diese Arbeit wieder stärker ausweiten zu können.